Warnung vor dem Virus!

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Das Zeltlager-Virus ist ein hoch ansteckender Erreger, der seit mehr als 60 Jahren in der Bruder-Klaus-Siedlung von einer Generation an die nächste weitergegeben wird.

Bisher gibt es keine Gegenmittel! Wer einmal vom Virus erfasst ist, bleibt Träger des Virus. Auch wenn es jahrelang so aussehen kann, als sei der Virus überwunden, kann er jederzeit wieder ausbrechen und zum Beispiel zum „Überfäller-Syndrom“ führen.

Die einzige Möglichkeit, sich dem Virus zu widersetzen, ist, nie, auch nicht eine Sekunde lang, an einem Zeltlager teilgenommen zu haben! Doch diese Zeltlager-Abstinenz muss dann auch in den folgenden Generationen strikt eingehalten werden. Denn die Ansteckung kann auch von Kindern oder Jugendlichen auf ihre Eltern, Großeltern oder Tanten und Onkel übergehen. Am Besten wird jeder Kontakt mit Menschengruppen gemieden. Denn schon das leiseste Gefühl von Gemeinschaftserleben kann dem Virus Vorschub leisten.

 

Inkubationszeit:

1 bis 2 Wochen Zeltlager mit Menschen zwischen 8 und 28 (plus Küchenfrauen und -männern jeglichen Alters) im Sommer, in freier Natur, ohne mediale Ablenkung.

 

Symptome:

im Zeltlager: rauchiger Geruch in Haaren und an Kleidung, unterbrochener Schlafrhythmus, rege Teilnahme an allen Aktivitäten (selbst sonst artfremde Betätigungen, wie das Säubern der Toiletten und Waschräume, kann noch Spaß machen), Verspeisen von Lebensmitteln, die Zuhause vermieden werden, Gemeinschaftserleben über Altersgrenzen hinweg, blaue Flecken von Kämpfen nach fairen Regeln, Gras und Dreck im Koffer und in aller Kleidung verteilt, Zufriedenheit und Glücksgefühle

Zuhause: mindestens 1 bis 2 Wochen lang starke Gefühlsschwankungen zwischen Glückseligkeit und schlechter Laune oder scheinbar unbegründeter Traurigkeit, unter Umständen starker Redefluss oder Löcher in die Luft starren, geringe Ansprechbarkeit für Aktivitäten im häuslichen Rahmen, Sehnsucht nach den andern Zeltlager-Teilnehmern, Glücksgefühle und Seligkeit, wenn diese getroffen werden, geringe Erreichbarkeit bei Aufforderungen:

Tipp: Versuchen Sie es in diesem Fall mit Zeltlager-Begriffen wie: „Sammeln“, „Aufgelöst“, „Wir treffen uns in …. Minuten. Bitte anziehen … und mitbringen ….“ oder  „Seid doch mal alle ruhig!“ und warten Sie das automatische „Hey“ ab, um ihre Botschaften los zu werden.

 

Das Überfäller-Syndrom:

betrifft Infizierte, die keine Teilnehmer oder Leiter sein können. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen, um das Zeltlager in der Regel nachts aufzusuchen. Sie versuchen dann die Zelte flach zu legen und lassen sich von Teilnehmern und Leitern schlagen (nach fairen Regeln) und gefangen nehmen. Am nächsten Tag kaufen sie sich mit großzügigen Geschenken oder durch die Übernahme von Aufgaben im Lager wieder frei und müssen nach Hause fahren. Dafür durften sie aber mindestens 12 Stunden Lagerluft atmen.

 

Das Vortrupp-Syndrom:

besteht auch aus Infizierten, die ihrem Zeltlagerdrang durch konstruktive Mitarbeit zu lenken wissen. Sie packen den LKW mit Zelten und Utensilien und fahren ihn zum Lagerplatz und wieder zurück,  sie bauen die Zelte auf und schaffen die Grundvoraussetzungen für das Lager. Sie bekommen dafür zwischen 2 Stunden und 48 Stunden Zeltlager-Vorfreuden kostenlos.

 

Infizierte Eltern von Teilnehmern und Leitern:

müssen besonders diszipliniert sein und eine große Selbstbeherrschung an den Tag legen, um ihrem Wunsch, am Zeltlager teilzunehmen, nicht nachzugeben. Die einzige Möglichkeit besteht für sie in der Übernahme der Küchenverantwortung mit einem Erfolgs versprechenden Fulltime-Job von ca. 7 bis 21 Uhr an den 14 Tagen des Zeltlagers und 3 – 4 Tagen der Vor- und Nachbereitung. Ansonsten heißt es ausharren, bis die ‚Lageristen‘ zurückkehren und berichten können.

 

Linderung oder Besserung des Virus:

  • Treffen mit andern Teilnehmern oder Leitern,
  • erzählen des Erlebten,
  • spielen der Spiele,
  • last but not least: rechtzeitige Anmeldung zum nächsten Zeltlager
  • oder Übernahme einer Leiterfunktion
  • oder Teilnahme am Vortrupp
  • oder  Übernahme der Küchenverantwortung

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